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Die
klassische Durchquerung der Dauphiné in den französichen Alpen
im April 2004
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Nach
der Begehung der Haute Route im April 2004 war ich um eine Weisheit reicher
- keine Landjäger, kein Speck und nur noch ein leichterer Rucksack
sollten für alle weiteren Schitouren dieser Kategorie in Frage kommen.
Spezielle Müsliriegel lautete die Devise. Die Ernüchterung kam,
als wir feststellten, daß wir es auf dieser Durchquerung teilweise
mit unbewirtschafteten Hütten zu tun bekommen würden. Das bedeutete
ein Kocher mit allem was dazu gehört und anderweitiges Essen würden
das Rucksackgewicht wieder nach oben treiben. Aber was soll's, das wildeste
Schitourengebiet der Alpen lockte.
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1.
Etappe von La Grave nach La Berarde: Aufstiege 400 HM / Abfahrten 1950
HM
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Die
Ortschaft La Grave
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Stefan
und unser Ballast
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Blick
zur La Meije
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Nach langer Anfahrt
nach La Grave (über Mailand, Turin, Briancon) begrüsst uns La
Grave mit schlechtem Wetter. Die einheimischen Wetterpropheten meinen,
daß es während der Nacht schneien wird und vielleicht am nächsten
Tag sich die Sonne aber doch zeigen wird. Das selbe hatte uns auch die
Dame von der Meteo-Auskunft in Innsbruck gesagt. |
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Spuren
zum Col de la Girose
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Am
Col zur Einfahrt in die Rinne
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Die
ersten Meter der Steilrinne
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| Vor uns ist keiner auf der Route nach La Berarde. Es gilt zwei Scharten zu überwinden und die dazugehörigen Steilrinnen abzufahren. Der erste Aufstieg zum Col de la Girose (3514 m) bereitet keine Schwierigkeiten, außer dass der Neuschnee in manchen Bereichen labil zu sein scheint. Heftiger Wind auf der Scharte treiben uns weiter in die Einfahrt der Steilrinne. Der Neuschnee bricht unter meinen Schiern ab und verlässt als kleine Lawine die 150 m hohe Rinne. Drunten angekommen queren wir ein Gletscherbecken und stapfen dann steil hinauf zur Breche du Rateau (3235 m). | |||
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In
der 150 m Rinne
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Vor
der Breche du Rateau
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Chatelleret
Hütte unter der Meije
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| Auf uns wartet eine Abfahrt zuerst durch die zweite Steilrinne des Tages, vorbei am Refuge Chatelleret und das Tal hinaus nach La Berarde. Insgesamt 1500 Höhenmeter an einem Stück. Die letzte knappe Stunde müssen wir die Schi tragen und freuen uns dann umso mehr auf ein kleines Bier in der CAF Hütte in La Berarde, die ganz hervorragend ausgestattet ist. Der Genuss am Abendessen wird uns umso mehr bewusst, als dass dies unsere letzte bewirtschaftete Hütte der Tour sein sollte. | |||