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Die topografische Karte (580k)
 
3. Etappe vom Refuge Cezanne zum Refuge des Ecrins: Aufstieg 1300 HM
 
Refuge Cezanne
Talboden
Frischluft
Auffellen am Morgen
Schöner Talboden
Frischluft tut gut

Die Nacht unter der Last der Decken bringt tiefen Schlaf. Nachdem wir heute nur eine reine Aufstiegsetappe vor uns haben wird es ein gemütlicher Morgen ohne Zeitdruck. Die Felswände des Pelvoux ragen direkt über der Hütte in den Himmel und auch der unterste Teil des Glacier Blanc - unserem eigentlichen Ziel heute - ist zu sehen. Die Lage der Cezanne Hütte mitten in einem kleinen Lärchenwald umrahmt von 1000 m - Wänden ist beeindruckend. Im Sommer geht hier eine Zufahrtsstrasse herauf, die aber um diese Zeit noch unter meterhohem Schnee begraben liegt. Kein Wunder, daß so wenig Betrieb in dieser Gegend herrscht. Wir kochen wieder unseren üblichen Morgentee und machen uns auf den Weg zur Glacier Blanc Hütte. Nachdem diese bewirtschaftet ist, wollen wir es uns dort beim Mittagessen so richtig gut gehen lassen. Südseitig steigen wir aus dem Glacier Noir , über den wir gestern abgefahren sind, heraus über einen felsdurchsetzten Hang hinauf zum Glacier Blanc. Hinter uns wachsen die Wände des Pelvoux und der L'Ailefroide empor. Die Hütte liegt auf einem Felsvorsprung über dem Ende des Gletschers. Viele Eistees und Spaghetti rüsten uns für den weiteren Aufstieg.

Refuge Glacier Blanc
Pelvoux
Glacier Blanc
Refuge Glacier Blanc
Schöne Aussichten
Glacier Blanc und Pelvoux
Bald sehen wir unser Ziel für den nächsten Tag, den Dome de Neige, am Ende des Glacier Blanc Gletschers. Ein wirklich klassischer Schitourenanstieg mit Hängegletscher und steilen Hängen. Wir wußten bereits, daß die Route bis zu Gipfel heute Morgen frisch eingespurt wurde und sind froh darüber. Nachdem wir die einzigen in der unbewirtschafteten Ecrins Hütte sind, und wir so einige Stunden Vorsprung gegenüber allen anderen haben, wäre dieser Teil uns (hauptsächlich Stefan) geblieben. Den verbleibenden Nachmittag nutzen wir zum Wasserschmelzen und Teekochen. Sobald die Sonne verschwunden ist, wird es in der Hütte bitter kalt. Stefan sitzt tief eingemummt am Tisch und gibt die neuesten Temperaturdaten durch. Bei + 1 Grad bleibt das Thermometer am Tisch schliesslich stehen. Sehr ungemütlich. Schon früh verziehen wir uns unter einen Stapel von Decken ins Schlaflager. Kurz nach 5 Uhr früh wird der Wecker den Träumen ein Ende bereiten.
Refuge des Ecrins
Fensterblick
kalt
Refuge des Ecrins
Der Dome de Neige
Ein Grad Plus
 
1. Etappe
2. Etappe
4. Etappe