Serengeti 2003

Fast vier Wochen lang verfolgen wir die jährliche Migration der Gnu- und Zebraherden. Nach aktuellen Zählungen sind etwa 800.000 Gnus und über 100.000 Zebras beteiligt. Ein Spektakel, dessen Dramatik sich nur langsam entfaltet und mit viel Geduld und Zeit sich dem Beobachter erschliesst. Während der ganzen Wochen fahren wir weite Teile der Serengeti ab, um zu sehen wann die riesigen Herden sich sammeln und in Richtung Grumeti und Nordserengeti aufbrechen. Wie jedes Jahr ist heuer alles anders. Der Grumeti wird nur von wenigen Gruppen überquert, da die Regenfälle in der Gegend nicht für ausreichend Gras gereicht haben. Statt dessen wählen die Tiere eine andere Route. Mein Safari-Freund Erwin (er war auch schon bei der Haute Route dabei) und ich folgen dem Zug der Herden.

Hier einige ausgewählte Bilder von besonderen Ereignissen, unvergesslichen Landschaften und speziellen Momenten.

Wildniscampen Familienleben der Loewen Gefahr an der Wasserstelle
Unser gut eingerichtetes Lager dient als Ausgangspunkt für unsere Erkundungsfahrten in die entlegendsten Ecken der Serengeti und wird an manchen Tagen nach langer, staubiger Fahrt zum gern gesehenen "Heim".
Entspannung Einsames Barafu Tal Akaziendornen
Tilapia am Feuer frische Beute Geier auf Warteposition
Zur Zeit der Migration findet das Leben für die Raubkatzen im Überfluss statt. Die Gnus und Zebras müssen täglich zum Trinken an die wenigen Wasserstellen. Für die Löwen ist es dann ein leichtes, sich das notwendige Futter zu besorgen. Es sind oft die selben Löwen, die tagtäglich in den selben Büschen auf der Lauer liegen.
Metzgerei Migration Auf einsamer Fahrt
Mittagessen Schleppen Schwerarbeit
Einem alten Instinkt folgend, formieren sich die einzelnen kleine Herden zu grossen Gebilden, die sich in einer endlosen Schlange auf den Weg zu besseren und grüneren Gebieten machen. Die ganze Nacht über ziehen solche riesigen Herden am Lager vorbei. Das Blöken der Gnus, das Bellen der Zebras und das Brüllen der Löwen vermischen sich zu einem aufregenden Orchester.
Safari Cousine Safaridrinks Steppenlandschaft
endlose Weiten Geparden in den Gol Kopjes Verstecktes Wasserloch
Als dann die grossen Herden an unserem Standort in den Musabi Ebenen vorbei sind, verlegen auch wir das Lager und ziehen zum Grumeti Fluss um. Von jetzt an sind Krokodile unsere Nachbarn.